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Metalldetektor Störsignale – Ihre Ursache und Behebung

 

In der täglichen Suchpraxis kann es trotz sorgfältiger Pflege des Metalldetektors und dessen Zubehör zu Störungen oder gar Ausfällen kommen. Ich möchte deshalb hier ein paar Tipps für den Fall der Fälle geben – denn nicht immer ist eine Störung gleich ein Grund für eine Reklamation und/oder Reparatur.
Störungen durch mineralisierte Böden und einzelne Steine (Hotrocks) werden hier nicht beschrieben.

Im Folgenden führe ich einige typische Fehler (Störungen) auf, die bei fast allen Metalldetektoren auftreten können. Tipps zur Behebung und Hintergrundwissen zur Fehlerart helfen bei dieser Problematik.

Störsignale durch Defekt oder Fehlfunktion
Das Metallsuchgerät gibt beim Schwenken und/ oder beim Anstoßen an Hindernisse unregelmäßige Störsignale ab. Beim Wackeln am Kabel, vor allem in der Nähe der Steckverbinder nehmen die Störungen zu.

Ursachen und Behebung

Fall A: Die Steckverbinder sind innen korrodiert, sodass ein sogenannter Übergangswiderstand eine sichere Kontaktierung verhindert.

Abhilfe schafft hier Kontaktspray sowohl in den Anschlussstecker der Suchspule, als auch in die Anschlussbuchse der Elektronik, sprühen. und den Stecker mehrere Male in die Buchse stecken und wieder herausziehen. Danach etwas Ablüften lassen, damit das Lösungsmittel rückstandslos verdunsten kann.
Ein geeignetes Kontaktspray im Kleingebinde ist zum Beispiel: TESLANOL T6 oder KONTAKT 60 PLUS. In dem Zusammenhang sei noch davor gewarnt Steckkontakte und andere elektronischen Bauteile von Metalldetektoren mit WD40, Caramba und ähnlichen Produkten aus dem Baumarkt zu „pflegen“!

Fall B: Die Kabelverbindungen im Anschlussstecker der Suchspule ist locker (kalte Lötstelle) oder ist lose und hat nur gelegentlich Kontakt (zum Beispiel beim Wackeln am Stecker), oder es liegt ein Kabelbruch vor.
Hier hilft nur ein Lötkolben! Wer damit keine Erfahrung hat sollte den Stecker neue löten lassen (Fernsehtechniker) oder zur Reparatur an seinen Händler senden.
In einigen Fällen kann es auch zu einem, nicht sichtbaren, Kabelbruch im Bereich des Anschlusssteckers kommen. In diesem Fall ist der Fachhändler die erste Ansprechstelle.
Wenn die Reparatur an einem Stecker oder einer Buchse selbst ausgeführt wird sollte unbedingt darauf geachtet werden einen Anschlussplan mit den jeweiligen Kabelfarben zu erstellen und erst DANN die Kabel (Litzen) neu an zu löten. – Eigentlich selbstverständlich, aber immer wieder bekomme ich „Reparaturversuche“ zugesendet wo diese Arbeit vorher nicht gemacht wurde!
Sollte der Fehler nicht im Bereich des Anschlusssteckers oder der Buchse zu lokalisieren sein, so kann im ungünstigsten Fall ein Kabelbruch am Eingang zur Suchspule vorliegen. In diesem Fall ist eine Reparatur nicht mehr möglich, oder wenn sehr teuer, da das Kabel fest und unlösbar mit dem Spulengehäuse verbunden ist – ein Austausch des Sondenkabels ist bei Hobbydetektoren nicht vorgesehen!
Ist der Kabelbruch an anderer Stelle des Spulenkabels, so kann eine Reparatur in Erwägung gezogen werden. Dies sollte aber nur durch erfahrene Techniker ausgeführt werden, da eine fehlerhafte Abschirmung zu noch größeren Störungen führen kann.

Fall C: Der Stecker hat keine Arretierung, wird also nur eingesteckt ohne zusätzliche Schraubbefestigung. Beim Wackeln am Kabel kommt es zu Störsignalen.
Abhilfe schafft hier die Reduzierung der Sensitivität (der Suchempfindlichkeit) und/oder das Fixieren des Sondenkabels im Bereich des Steckers mittels Kabelbinder.

Fall D: Gelegentlich kann es auch zum Ausfall des Kopfhörers kommen. Wenn der Lautsprecher des Gerätes weiterhin normal arbeitet kann es hier zu einem Kabelbruch am Kopfhörer, bzw. Kopfhörerkabel gekommen sein – oder – ein zwischengeschalteter Adapterstecker kann defekt sein. In dem Fall ist es ratsam den Kopfhörer und den Adapter einmal an einer Stereoanlage oder einem Fernseher auf volle Funktionstüchtigkeit zu testen.

Fall E: Die Suchspule ist defekt. Das kann durch heftiges Anschlagen passieren und/oder durch das Eindringen von Wasser. Hier hilft nur der Kontakt zum Händler und/oder Neukauf.

 

Störsignale die von „außen“ kommen

Alle Störungen die von außen kommen (elektromagnetische Störungen), können in der Intensität je nach Luftfeuchte und Temperatur schwanken. So ist bei feuchtem warmen Wetter IMMER mit mehr Störungen zu rechnen als bei trockenem Wetter.

Dabei ändert sich auch der Abstand zu den Störquellen wo der Detektor noch ruhig läuft. In extrem trockenen Sommern kann es vorkommen das die Störungen so weit zurückgehen das man direkt an den Störquellen fast keine Störsignale „empfängt“.

Es muss zwischen rhythmisch-wiederholten und unregelmäßig auftretenden Störsignalen unterschieden werden.

A) Rhythmisch wiederholte Störsignale können folgende Quellen haben:
1. Weidezäune (Störsignale in kurzen aber immer gleichen Intervallen, ausgesendet von Hochspannungsimpulsen meist einfacher oder älterer Weidezaungeräte)
2. Handy (temporäre Störsignale durch Netzsuche, Anruf oder Datenempfang)
3. Bahnlinien (wechselnd rhythmisch Störsignale durch Oberleitung oder Stromschiene)
4. Rasenroboter (Störsignale in kurzen aber immer wiederholenden Intervallen)

B) Unregelmäßige Störsignale
1. Überlandleitung (Störsignale in der Nähe von Hochspannungmasten oder Erdkabeln)
2. Weidezäune (Störsignale mit wechselnden unregelmäßigen Intervallen, ausgesendet von Hochspannungsimpulsen moderner Weidezaungeräte)
3. Telefonleitungen (Störsignale in der Nähe von ober- oder unterirdisch verlegten Telefonkabeln)
4. Windkraftanlagen, unterirdische Pipelines und deren Versorgungsleitungen
5. Funkgeräte, Funkmasten für TV und Handynetze (Störsignale im Sendebetrieb)
6. Natürliche Störquellen wie ein nahendes Gewitter!
7. Andere Metalldetektoren aber auch der eigene Pinpointer

Bemerkungen
Zu: A 2
Bei der Verwendung von Mobiltelefonen können die Störungen bei ein und dem selben Detektor sehr unterschiedlich stark auftreten. Die Ursache liegt im so genannten SAR-Wert und dem normierten Strahlungsfaktor des Handys!
SAR ist die Abkürzung für Spezifische-Absorptions-Rate. Sie ist die physikalische Größe und das Maß für die Absorption von elektromagnetischen Feldern in biologischem Gewebe. Die Einheit ist W/Kg. Der SAR-Wert gibt darüber hinaus auch eine Information über die Strahlungsintenstät des jeweiligen Mobiltelefons. Um so höher dieser Wert ist, um so mehr Störungen können im Detektor auftreten. Ein „guter“ SAR-Wert für Mensch und Maschine liegt unter 0,6 W/Kg. Wenn man sicher gehen will, ein Handymodell mit wenig Strahlungsemission zu kaufen, sollte man neben einem möglichst geringen SAR-Wert (in W/kg) einen normierten Strahlungsfaktor in Betracht ziehen, der im negativen Bereich liegt. Dafür gilt zum Beispiel: -0,9 ist besser als -0,1 und -0,1 ist besser als +0,1  Die SAR-Werte und den Strahlungsfaktor eines Handys können z.B. im Internet auf der Seite http://www.handywerte.de/ nachgeschaut werden.

Anzumerken sei an dieser Stelle noch, das vor allem Metalldetektoren im Frequenzbereich von 4-8 Khz von Handysignalstörungen betroffen sein können. Aber auch Geräte mit höherer Frequenz wie z.B. der Garrett AT Pro haben damit Probleme. Geräte die mit dem Zusatz LTE angeboten werden sind nur für bestimmte Handynetze störunanfälliger und auch nur dann wenn das Handy nicht zu viel Power hat und die Originalsuchspule verwendet wird. Hier hilft meist nur der Wechsel des Mobiltelefons mit einem geringeren SAR/Strahlungsfaktor -Wert, oder des Metalldetektors zu einem Modell wo sich die Frequenzen manuell ändern lassen wie z.B. beim XP DEUS/ORX.

Zu A 4
An Rasenroboter denkt wohl kaum jemand wenn es um Störungen bei Metalldetektoren geht. Aber die kleinen Gartenhelfer haben es in sich oder besser gesagt deren Steuerung. Die erfolgt bei vielen Modellen über eine Drahtschleife die im Boden versenkt ist und den Weg des Rasenroboters vorgibt. Je nach Größe des Gartens kommen da locker einige hundert Meter zusammen. Diese „Antenne“ sendet schon alleine wegen ihrer Länge mit sehr niedrigen Frequenzen. Der Frequenzbereich aktueller Systeme ist nicht genormt liegt aber wohl im Bereich zwischen 5 und 200 Hz tw. in Abhängigkeit zur Länge der Antenne. Die Sendeleistung der Anlagen ist dabei recht heftig so dass Metalldetektoren im Umkreis von mindestens(!) 300 Meter so erfolgreich gestört werden das keine vernünftige Suche mehr möglich ist. Erschwerend kommt hinzu das diese Störungen Tag und Nacht anhalten da der Rasenroboter selbst nicht stört wohl aber  (permanent) die Ladestation in der sich der Sender befindet und der oft nicht abgeschaltet wird auch wenn der Rasenroboter nicht aktiv fährt. Die Störungen sind zwar in einigen Frequenzbereichen schwächer aber sind nie ganz zu eliminieren.

Es kommt nicht selten vor das solche Anlagen ganzjährig im RADIUS von 500m den Äther verseuchen.  Dies aber natürlich auch wieder in Abhängigkeit zu der verwendeten Frequenz des Metalldetektors. Übrigens können diese Anlagen auch im Nahbereich (Nachbars Garten) andere NF-Geräte wie Verstärker und Radios „wirkungsvoll“ stören.. Wir haben auf dieser Basis schon erfolgreich Prototypen-Störsender für archäologisch relevante Flächen gebaut 😈

Ach noch was: Für fleißige Kopierer meiner Webseiten:  Die Ausarbeitung der Thematik „Rasenroboter und Störungen von Metalldetektoren“ ist auf meinem Mist gewachsen. Wer das also unbedingt teilen will sollte die „Quelle“ dabei nicht vergessen, sonst gibts nen Schuss vorm Bug – ohne Vorwarnung!

Zu: B 1
Bei den meisten Markendetektoren lösen nur leistungsstarke Hochspannungsleitungen Störungen aus. Überlandleitungen unter 110-380 kV stören selten oder nur wenig. Die Störfrequenz beträgt hier 50 Hz.

Zu: B 3 + 4
Entlang von Straßen und Feldwegen begegnet man ab und an kleinen viereckigen, meist gelben Steinen auf denen POST steht. Diese markieren eine unterirdisch liegende Telefonleitung die dem Sondengänger sehr zu schaffen machen kann. Der Störnebel kann mehrere 100 m breit sein und kann, ähnlich wie entlang von Bahnlinien (oder durch Rasenroboter), nur durch einen Standortwechsel vermieden werden. Das tückische an diesen Telefonleitungen ist der Umstand das man sie nicht sehen kann und bei diese Art Störungen oft an eine Fehlfunktion seines Detektors glaubt. Ganz ähnlich verhält es sich mit unterirdischen Pipelines, diese erkennt man am besten an den farbigen Messstellenpfosten die entlang der Leitung in regelmäßigen Abständen stehen. Hier liegen nicht nur Rohrleitungen sondern vor allem für uns arg störende Meldekabel – das kann auch mal in der tiefsten Pampa sein!
Auch Windkraftanlagen bieten eine Vielzahl von elektromagnetischen Störimpulsen an. Sei es der Generator der Stromerzeugung oder der gewonnene Strom selbst der ebenso wie Steuersignale über unterirdische Leitungen zu den Anlagen führt.

Zu: B 6
Ebenfalls oft erst bei sehr deutlichen Anzeichen erkennbar sind nahende Gewitter. Bei einem Gewitter entladen sich hochenergetische Blitze bei niedriger Frequenz die ein massives elektromagnetisches Feld erzeugen und über weite Distanzen von einem Metalldetektor empfangen werden können.

Behebung oder Minimierung der Störungen
A 1 + A3 + A4 und B 1-5
Leistung (Sens) zurückregeln.
Frequenz umstellen, wenn es das Gerät zulässt.
Andere Suchspule verwenden, zum Beispiel eine kleinere Sonde oder statt einer Doppel-D Sonde eine konzentrische Suchspule oder eine kleiner DD-Spule.
Abstand von der Störquelle gewinnen.

A 2
Leistung (Sens) zurückregeln.
Frequenz umstellen, wenn es das Gerät zulässt.
Andere Suchspule verwenden, zum Beispiel eine kleinere Sonde oder statt einer Doppel-D Sonde eine konzentrische Suchspule oder eine kleiner DD-Spule.
Handy ausschalten (Flugmodus) oder weiter von der Sonde entfernen. Wenn ein komplettes Abschalten nicht erwünscht ist MUSS zumindest aber der mobile Datenfunk abgeschaltet werden die heutzutage von Whatsapp, Instagram und Facebook – um nur einige netztaktive Dienste zu nennen – verwendet wird. In netzschwachen Gebieten hilft aber tatsächlich nur das Abschalten aller Netzdienste!

B 6
Keine Behebung möglich. Gerät ausschalten und das Gewitter abwarten. Auch ein Spulenwechsel bringt hier nicht viel.

B 7
Leistung (Sens) zurückregeln.
Frequenz umstellen, wenn es das Gerät zulässt.
Abstand zum anderen Detektor gewinnen (das kann je nach Gerät auch mal locker 30m und mehr sein)
Bei Störungen von Pinpointersonden hilft nur die Frequenz am Gerät umstellen, oder einen anderen Detektor/anderen Pinpointer zu verwenden.

Andere Störsignale
Oft ist kein Stecker korrodiert oder ein Kabelbruch vorhandenen und es muss auch nicht immer eine Störungen von Außen sein die einem zu schaffen macht.
So manch ein Sondengänger der sich nicht intensiv genug mit seiner Bedienungsanleitung auseinander gesetzt hat weil er es kaum erwarten konnte los zu ziehen wird auch schon mal mit systemtypischen Störsignalen Bekanntschaft gemacht haben.
Bei einigen Detektoren kann es aber auch zu systeminternen Störungen kommen, die nicht gleich zu erkennen sind. Um hierbei alle Eventualitäten auszuschließen MUSS der Detektor an verschiedenen Stellen ausprobiert werden! Verschwinden die Störungen nicht (Handy dabei Ausschalten nicht vergessen) und liegt auch kein Stecker/Kabelproblem vor dann kann bei einigen Detektoren ein RESET ausgeführt werden der das Gerät wieder in den Werkszustand zurückversetzt und die Störungen dabei ebenfalls löscht. Hilft das nicht oder ist dies nicht möglich so ist der Händler wo man sein Gerät erworben hat der erste Ansprechpartner – erst danach kann man sein Problem auch in einem Internetforum vorbringen – nicht umgekehrt!

Leere Batterien oder Akkus
Beispiele:
Bei den meisten Metalldetektoren von Tesoro äußert sich eine zu stark entladene Batterie durch ein wildes Stakato von Tönen, die nur durch eine frische Batterie beseitigt werden kann. Bei allen Tesorogeräten ist es aber vor dem Totalausfall möglich den Batteriezustand zu kontrollieren (siehe Bedienungsanleitung!)
Ein XP-Metalldetektor hingegen quittiert eine leere Batterie durch eine Tonfolge die sich alle 3 Sekunden wiederholt. Auch hierbei ist an eine Weitersuche ohne Batteriewechsel nicht zu denken. „Angekündigt“ wird eine schwache Batterie dabei aber vorher mit einem höheren Anzeigeton und/oder nachlassender Empfindlichkeit.
Ein ähnliches Verhalten im Ton legt u.a. auch der Garrett ProPointer an den Tag.

Bei Geräten mit einer Digitalanzeige ist meist auch eine optische Batteriekontrolle vorhanden. Aber auch hier schützt diese nicht vor Störsignalen wenn die Batterien oder Akkus sich sehr schnell entladen. Sei es auf Grund von schlechter Quallität der Zellen oder zum Beispiel bei zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen, grade in der kalten Jahreszeit.

Fehlerhafte Suchspulen
Stör – und Fehlsignale bei Berührung der Suchspule mit feuchter Vegetation und/oder mit der Hand.

Ursache
Diese Fehlsignale treten dann auf wenn die Suchspule hart gegen ein Hindernis, z.B. einen Stein oder einen Baum, gestoßen wird.
Die Suchspulen sind meist mit einer relativ harten Vergussmasse vergossen. Der Suchspulenkörper ist dagegen im Vergleich weich. Auf der Innenseite der Suchspule ist ein Abschirmlack (meist Graphit) aufgebracht um den Suchspulenwickel (die eigentliche Suchspule) abzuschirmen. Dieser Abschirmlack ist elektrisch mit den Anschlüssen des Suchspulenkabels verbunden.
Kommt es jetzt zu einem harten Schlag gegen die Seite des Suchspulenkörpers, kann sich der Körper von der Vergussmass trennen, hier reicht ein Mikroriss den man mit dem bloßen Auge nicht sehen muss. Über diesen Mikroriss zieht die Suchspule jetzt kapillarisch Wasser auf. Das Wasser dringt irgendwann bis zur Abschirmung vor.
Wenn jetzt eine leitende Verbindung (Abschirmlack zu Suchspulenunterseite) besteht kommt es bei der Berührung mit der Erde (über das Gras) zu einem kleinen Kurzschluss. Der wiederum löst die Störsignale im Detektor aus.
Der Fehler tritt im übrigen sehr gerne bei Detektoren auf wo entweder die Spulenschutzkappe beschädigt ist oder erst gar nicht montiert wurde, oder aus Gewichtsgründen entfernt wurde.

Behebung
Reparieren kann man das nicht, da man die Feuchtigkeit nie zu 100% herausbekommt. Hier hilft leider nur ein Austausch der kompletten Suchspule.

Anmerkung
Bei einigen Metalldetektoren resp. Suchspulen kann es auch ohne einen Defekt zu Störungen kommen. Hier beobachtet man häufig das die Suchspule zum Beispiel über nasses Gras geschwenkt, Störsignale abgibt, aber auch wenn man mit der flachen Hand über die Unterseite der Suchspule streicht. Hier hilft leider oft nur der Wechsel auf einen anderen Detektor. Etwas Abhilfe kann aber ggf. ein Spulenschutz verschaffen wenn dieser noch nicht vorhanden ist.

Fazit
Häufig liegt der Fehler (das Störsignal) nicht am Gerät selbst!
Bevor ein Detektor wirklich den Geist aufgibt oder eine „echte“ technische Störung vorliegt müssen alle anderen Störquellen ausgeschlossen werden. Das dies nicht einfach ist wird spätestens nach diesem Beitrag klar. Hinzu kommen mineralisierte Böden und nicht zu vergessen grundsätzliche Fehlbedienung des Gerätes.
Sollte sich der Anwender nicht sicher sein so sollte sein erster Gang zu seinem Fachhändler sein und nicht – wie gerne praktiziert – den Rat in einem Internetforum zu holen oder beim „Elektriker um die Ecke“. Für die meisten Markendetektoren gibt es Fachwerkstätten die darauf spezialisiert sind mit Rat und Tat dem Sondengänger und seinen Gerätschaften zur Seite zu stehen!

 

©Thomas Schwarz – www.eifelsucher.de – 2019

In eigener Sache…….

Ich verdiene meinen Lebensunterhalt in erster Linie mit dem Verkauf von Metalldetektoren und Zubehör. Mein Ziel ist es jedoch auch, möglichst umfassende Informationen für Sondengänger und Sondengänger-Anfänger zu geben und auch die angebotenen Produkte so transparent wie möglich darzustellen und damit fundierte Informationen jenseits von Werbeversprechen und rein technischen Informationen zu bieten. Wenn Ihr meine Arbeit auch für zukünftige Projekte unterstützen möchtet, freue ich mich über Euren Einkauf im Shop.